Freiwillige Feuerwehr Lüdersfeld

Kartenvorbestellung zum Oktoberfest am 04.11.2017

Dienstag, 19. September 2017 von stv.Ortsbrandmeister

 

Zur Kartenvorbestellung teilen Sie uns bitte per E-Mail an

stv.brandmeister@feuerwehr-luedersfeld.de

die folgenden Angaben mit:

  • Name

  • Tischnummer

  • Sitzplatznummer 

    Im Anschluss erhalten Sie eine Reservierungsbestätigung mit den entsprechenden Bankverbindungsdaten.

 

 

 

 

 

 

Wir stellen uns vor

Samstag, 02. Januar 2016 von stv.Ortsbrandmeister

Die Freiwillige Feuerwehr Lüdersfeld ist eine Feuerwehr mit Grundausstattung nach Ordnung des niedersächsischen Brandschutzgesetzes.

Wir sind eine Ortsfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Samtgemeinde Lindhorst. Diese setzt sich zusammen aus der Stützpunktfeuerwehr Lindhorst, sowie den Ortsfeuerwehren mit Grundausstattung Lüdersfeld, Beckedorf, Heuerßen, Ottensen und Vornhagen. Zurzeit hat die Feuerwehr Lüdersfeld eine Mannschaftsstärke von 32 aktiven Mitgliedern sowie ca. 15 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr und 15-20 Mitglieder in der Kinderfeuerwehr. Dazu kommen rund 160 passive Mitglieder, welche die Arbeit ihrer Feuerwehr fördern.

Unsere Aufgaben:

Zuständig sind wir für die Ortschaft Lüdersfeld und ihre ca. 1.200 Einwohner mit dem Ortsteil Niedernholz. Ab einer bestimmten Einsatzgröße werden wir zu den einzelnen Ortsteilen der Samtgemeinde hinzugezogen.

Einsatzaufkommen:

Wir haben in einem Kalenderjahr im Schnitt 10-15 Einsätze. Diese werden in  Hilfeleistungs- und  Brandeinsätzen unterschieden. Hilfeleistungen sind z. B. austretende Betriebsstoffe, Unterstützung des Rettungsdienstes bei Personenrettungen, Personen suchen, Keller auspumpen uvm.
Bei den Brandeinsätzen handelt es sich z. B. um Schornsteinbrände, Containerbrände, Flächenbränden, PKW Bränden hin und wieder auch mal Wohnungs- und Gebäudebrände und vieles mehr.

Das Kommando:

Geführt wird die Ortsfeuerwehr Lüdersfeld durch das Kommando unter der Leitung von Ortsbrandmeister Thomas Schwabe.

Die Mitglieder des Kommandos:

  • Ortsbrandmeister: Thomas Schwabe
  • stellv. Ortsbrandmeister: Benjamin Heine
  • Gruppenführer: Marko Eberding
  • stv. Gruppenführer: Tobias Schäfer
  • Jugendfeuerwehrwartin: Lisa Eberding
  • Schriftführer: Michael Piepereit
  • Sicherheitsbeauftragter: Oliver Gorray
  • Atemschutzbeauftragter: Uwe Schildmeier
  • Gerätewart: Marko Eberding
  • Beisitzer: Nunzia Piepereit (Kinderfeuerwehrwartin)
  • Beisitzer: Horst Heine (Kassenwart)
  • Beisitzer: Florian Engelmann (Zeugwart)

Möchten Sie förderndes (passives) Mitglied in der Freiwillige Feuerwehr Lüdersfeld werden und unsere ehrenamtliche Tätigkeit unterstützen?

Hier finden Sie den Download für den Mitgliedsantrag als

PDF Datei -Eintrittserklärung-

Feuerwehrbedarfsplan – Zusammenlegung ist beschlossene Sache

Freitag, 07. August 2015 von stv.Ortsbrandmeister

Da­nach wer­den die Orts­weh­ren Lü­ders­feld und Vorn­ha­gen un­ter bei­der Na­mens­nen­nung spätes­tens bis zur Fer­tig­stel­lung ei­nes neu zu bau­en­den Gerätehau­ses zu­sam­men­ge­führt. Die­ses wird vor­aus­sicht­lich auf ei­nem Grund­stück an der Grenze zwi­schen Lü­ders­feld und Vorn­ha­gen an der Kreiss­traße 29 Rich­tung Vorn­ha­gen ent­ste­hen. Als Stand­ort für die Fu­sion der Weh­ren Ot­ten­sen und Lind­horst ist das Lind­hors­ter Gerätehaus vor­ge­se­hen. Ein fes­ter Ter­min für die Ver­schmel­zung ist hier nicht vor­ge­ge­ben. Der Rat be­auf­tragte die Ver­wal­tung, in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Vor­sit­zen­den des Feu­er­schutzaus­schus­ses, Be­tei­lig­ten der be­trof­fe­nen Weh­ren so­wie dem Ge­mein­de­brand­meis­ter ein Kon­zept für die Aus­ge­stal­tung der Zu­sam­men­führung aus­zu­ar­bei­ten. Ört­lich ge­prägte Struk­tu­ren und so­ziale Ge­sichts­punkte sol­len da­bei als Grund­lage die­nen. Der Rat will das Kon­zept letzt­lich ab­seg­nen. Mit sei­nem Be­schluss gab der Rat der Samt­ge­meinde seine Zu­stim­mung zu dem von der Ver­wal­tung vor­ge­leg­ten Feu­er­wehr­be­darfs­plan. Der Rat selbst hatte 2014 die Er­stel­lung des Plans in Auf­trag ge­ge­ben. Das mehr als 80­sei­tige Pa­pier fer­tigte ein ex­ter­ner Gut­ach­ter an. Die Feu­er­wehr der Samt­ge­meinde wird darin grundsätz­lich als leis­tungs­fähig be­zeich­net. Al­ler­dings lis­tet die Un­ter­su­chung ei­nige Män­gel auf. Der Gut­ach­ter kommt zu dem Er­geb­nis, dass die bau­li­che Funk­tion des Feu­er­wehr­hau­ses Lü­ders­feld nicht aus­reicht. Hier fehlt eine funk­ti­ons­fähige Ab­gas­ab­saug­an­lage und die Ab­stände sind nicht aus­rei­chend. Zu­dem be­finde sich die Ein­satz­klei­dung in der Fahr­zeug­halle und der Um­klei­de­be­reich sei nicht aus­rei­chend groß. Ähn­li­ches gilt für das Vorn­hä­ger Haus. Die bau­li­che Funk­tion ist hier “­mit Ein­schrän­kun­gen ge­ge­ben” und zeigt nach An­sicht des Gut­ach­ters Hand­lungs­be­darf. Das Haus sei für die Ge­biets­ab­de­ckung nicht er­for­der­lich. Der Gut­ach­ter emp­fiehlt des­halb, die Weh­ren Lü­ders­feld und Vorn­ha­gen an dem neuen Stand­ort an der K 29 zu­sam­men­zu­führen und dort ein neues Ge­bäude zu er­rich­ten. In Ot­ten­sen sind die Ab­stände durch Bau­größe nicht aus­rei­chend. Es gibt keine Ab­saug­an­lage und die Ein­satz­klei­dung be­fin­det sich in der Fahr­zeug­hal­le. Das Ur­teil des Ex­per­ten: “­Bau­li­che Funk­tion nicht aus­rei­chen­d”. Es be­stehe “­nen­nens­wer­ter bau­li­cher Hand­lungs­be­dar­f”. Das Ge­bäude sei für die Ge­biets­ab­de­ckung nicht er­for­der­lich. Der Be­darfs­plan schlägt vor, Ot­ten­sen mit Lind­horst zu­sam­men­zu­le­gen. Alle Frak­tio­nen im Rat der Samt­ge­meinde stimm­ten dem Plan mit sei­nen Schluss­fol­ge­run­gen ein­hel­lig zu. “Dass die Orts­feu­er­weh­ren da­von nicht be­geis­tert sind, ist ver­ständ­lich”, räumte SPD – Spre­cher Heinz – Die­ter Lau­en­stein ein. Aber der Plan lasse deut­lich wer­den, dass die vor­ge­schla­ge­nen Maß­nah­men für die Zu­kunft un­ab­ding­bar sei­en. Für den CDU – Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Burk­hard Pie­per ist wich­tig, dass das Vor­ge­hen bei der Zu­sam­men­führung von den Weh­ren be­stimmt und nicht vom Rat dik­tiert wird. “­Die Ge­sell­schaft ver­än­dert sich, da müs­sen An­pas­sun­gen vor­ge­nom­men wer­den”, gab Matt­hias Hinse (Bünd­nis 90/ Die Grü­nen) zu Pro­to­koll. Der Be­richt lasse er­ken­nen, dass die Leis­tungs­fähig­keit der Weh­ren in der Samt­ge­meinde ge­ge­ben sei. Hans – Otto Blume (SPD) ließ sich für sei­nen Dis­kus­si­ons­bei­trag für kurze Zeit vom Amt des Rats­vor­sit­zen­den ent­bin­den. Für Ot­ten­sen sei die An­ge­le­gen­heit nicht so glück­lich ge­lau­fen, meinte Blu­me. Für ihn sei von ho­her Be­deu­tung: “Es darf kein Ka­me­rad ver­lo­ren ge­hen”. Des­halb sei es not­wen­dig, Ge­spräche auf Au­gen­höhe zu führen und die be­trof­fe­nen Ka­me­ra­den mit ein­zu­bin­den. Es dürfe auch nicht ge­sche­hen, dass durch die Zu­sam­men­le­gung so­ziale Struk­tu­ren und von der Orts­wehr ü­ber­nom­mene nach­bar­schaft­li­che Auf­ga­ben ver­lo­ren gin­gen, un­ter­strich der SPD – Rats­herr. Hier gelte es, Lö­sun­gen zu fin­den. “Das er­warte ich von den Ge­sprächen”, hob er her­vor.
Text: Schaumburger Wochenblatt vom 05.08.2015

(1) B2 Feuer brennende Flüssigkeiten in Lagerhalle

Mittwoch, 17. Dezember 2014 von stv.Ortsbrandmeister

Auf dem Gelände der Firma Auto-Kontor Bayern in Lüdersfeld, kam es am 16.12.2014 zu einem Schadenfeuer.

Handwerker hatten mit einer Flex ein Loch in eine Leichtmetallbauwand einer Halle sägen wollen, um anschließend dort eine Tür einzusetzen. Die dabei entstanden Funken haben Betriebstoffe , welche in der unmittelbarer Nähe lagerten in Brand gesetzt. Schnell breitet sich das Feuer auf die Wände , die Dachhaut und auf umliegende Materialien aus. Auch Druckgasbehälter waren in der Halle untergebracht, von diesen geht bei Brandeinsätzen immer eine besondere Gefahr aus. Die Intregierte Regionalleitstelle Schaumburg / Nienburg alarmierte die Feuerwehr der Samtgemeinde Lindhorst nach dem Alarmstichwort B2. Somit rückten Feuerwehr Lindhorst, Lüdersfeld, Beckedorf , Vornhagen und Heuerßen zum Einsatzort an. Zwei Angrifftrupps, ausgerüstet mit Atemschutz gingen zum Brandherd vor und bekämpften das Feuer mittels Schaum und Wasser . Das Feuer war schnell unter Kontrolle und somit konnte eine Brandausbreitung verhindert werden. Nach 45 Minuten war der Brand gelöscht. Der Einsatz einer Wärmebildkamera war erforderlich um anschließend noch nach versteckten Glutnestern zu suchen und die Temperatur der betroffenen Betriebsstoffbehälter zu überprüfen.Insgesamt waren ca 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren vor Ort, zusäztlich ein Rettungswagen in Bereitstellung und die Polizei. Verletzt wurde niemand.

Nach einer Stunde konnte die Einsatzstelle an die Betriebsleitung übergeben werden
Die Polizei schätzt den Schaden auf 10.000 Euro.

Bericht SG-Pressesprecher I. Beyer

Bild Schaumburger Nachrichten
Link zum Bericht und Bild der Schaumburger Nachrichten
http://www.sn-online.de/Schaumburg/Lindhorst/Luedersfeld/Funkenflug-setzt-Halle-in-Brand

Jahreshauptversammlung 2013 der Aktiven

Montag, 06. Januar 2014 von stv.Ortsbrandmeister

Thomas Schwabe und Benjamin Heine eindrucksvoll wiedergewählt / Zwölf Einsätze vergangenes Jahr

Wilhelm Steege gehört der Feuerwehr seit 70 Jahren an

LÜ­DERS­FELD (b­t). Das gibt es wahr­lich nicht alle Ta­ge. Sieb­zig Jahre ist es her, dass Wil­helm Steege Mit­glied der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr wur­de. Im Rah­men der Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Orts­wehr Lü­ders­feld ehrte der stell­ver­tre­tende Lei­ter des Kreis­feu­er­wehr­ver­ban­des, Uwe Blu­me, das lang­jäh­rige Mit­glied und ü­ber­reichte Ur­kunde und Aus­zeich­nung. Die ü­b­ri­gen Mit­glie­der, die im Saal des Re­stau­rants “­Zum di­cken Hein­rich” zu­sam­men­ge­kom­men wa­ren, er­ho­ben sich da­bei zur Wür­di­gung des Vor­gangs von den Plät­zen.

Ur­kun­den und Aus­zeich­nun­gen gab es eben­falls für Wil­fried Hoh­mei­er, Fried­helm Brunk­horst und Klaus Eber­hardt, die der Feu­er­wehr vor vier Jahr­zehn­ten bei­tra­ten. Olaf Ze­per­nik wur­den Bier­sei­del und Ur­kunde als Dank für seine lang­jäh­rige Treue als för­dern­des Mit­glied ü­ber­reicht. Die 21 an­we­sen­den Stimmberechtigten ak­ti­ven Mit­glie­der der Orts­wehr schlu­gen ein­drucks­voll Orts­brand­meis­ter Tho­mas Schwabe und sei­nen Stell­ver­tre­ter Ben­ja­min Heine für je­weils eine wei­tere Amts­pe­ri­ode vor. Beide er­hiel­ten in ge­trenn­ten Wahl­gän­gen in ge­hei­mer Ab­stim­mung alle Stim­men ih­rer Ka­me­ra­den. Horst Heine wurde als Kas­sie­rer wie­der­ge­wählt, ebenso Oli­ver Gor­ray als Si­cher­heits­be­auf­trag­ter und Uwe Schild­meier als Atem­schutz­geräte­wart. Flo­rian En­gel­mann ü­ber­nahm das Amt des Zeug­warts. Fa­bian Gunßer wurde er­neut zum Ju­gend­feu­er­wehr­wart be­stellt, Flo­rian En­gel­mann zu sei­nem Stell­ver­tre­ter. Marko Eber­ding trat als Nach­fol­ger von Sieg­fried Hirsch­hau­sen das Amt ei­nes Grup­pen­füh­rers an, To­bias Schä­fer das ei­nes stell­ver­tre­ten­den Grup­pen­füh­rers. Sechs Mit­glie­der der Wehr be­such­ten Lehr­gänge auf Land­krei­sebe­ne, vier nah­men an Lehr­gän­gen auf Lan­des­ebene teil. Neun­mal rückte die Orts­wehr Lü­ders­feld im letz­ten Jahr zu Brand­einsät­zen aus, drei­mal wurde sie zu tech­ni­schen Hil­fe­leis­tun­gen an­ge­for­dert. Die Orts­wehr ver­fügt ge­gen­wär­tig ü­ber 31 Ak­tive in ih­ren Rei­hen. Der Ju­gend­feu­er­wehr gehören 14 Jun­gen und ein Mäd­chen, der Kin­der­feu­er­wehr elf Mäd­chen und sie­ben Jun­gen an. Ben­ja­min Heine wurde be­reits vor ei­ni­gen Mo­na­ten zum Ober­brand­meis­ter be­för­dert. Im Rah­men der Ver­samm­lung wurde für Marko Eber­ding und Fa­bian Gunßer die Be­för­de­rung zum Ober­löschmeis­ter aus­ge­spro­chen. Mar­vin Eber­ding und Na­bil Kämpfe wur­den zu Haupt­feu­er­wehr­män­nern, Jens Mül­ler und Chri­stoph Partsch zu Ober­feu­er­wehr­män­nern be­ru­fen. Nach dem Ab­sol­vie­ren der ent­spre­chen­den Aus­bil­dungs­gänge trägt Nun­zia Pie­pe­reit jetzt den Ti­tel Feu­er­wehr­frau und Dirk He­s­ter­berg so­wie Si­mon Topp wur­den zu Feu­er­wehr­män­nern er­nannt.

Schaumburger Wochenblatt vom 04.01.2014

Link Schaumburger Wochenblatt

http://www.schaumburger-wochenblatt.de/content/artikel.php?a=253939

 

 

Feuerwehr Lüdersfeld jetzt mit eigener App

Samstag, 05. Oktober 2013 von stv.Ortsbrandmeister

Es gibt jetzt die “Feuerwehr Lüdersfeld
App” in den App Stores. Egal ob Android, iOS, Windows Phone oder
Blackberry für alle, die aktuell bleiben wollen und die sich für unsere Arbeit
interessieren. Wir senden Euch Einsatzberichte oder Informationen sogar per
Pushnachricht auf Euer Smartphone,  probiert es aus. Sucht im App Store
nach Feuerwehr Lüdersfeld, oder folgt den unten aufgeführten Links. Viel Spaß,
wir freuen uns über Euer Feedback.

IOS App

https://itunes.apple.com/de/app/f.-feuerwehr-ludersfeld/id719469541?mt=8

Android

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.Tobit.android.Slitte6376104013

Windows Phone

http://www.windowsphone.com/de-de/store/app/f-feuerwehr-l%c3%bcdersfeld/41a1475f-80b3-4291-80e9-208687dd3e51

„In zwei Jahren ist nichts geschehen“

Donnerstag, 20. Dezember 2012 von stv.Ortsbrandmeister

„Das Feuerwehrhaus entspricht in keiner Weise mehr den aktuellen Vorschriften“, zitierte Thomas Schwabe, Ortsbrandmeister der Lüdersfelder Brandschützer, sich selbst aus seinem Bericht zur Jahresversammlung 2010. In den vergangenen zwei Jahren sei nichts geschehen, erklärte Schwabe bei der Versammlung am Freitag.

Lüdersfeld (svb). „Der vor über zwei Jahren monierte Zustand des Turmes hat sich weiter verschlimmert. Die Vorschriften der Dieselmotorenemissionen sind seit diesem Sommer weiter verschärft worden“, fasste Schwabe die fehlende Abgasabsauganlage sowie weitere Sicherheitsmängel im Feuerwehrhaus zusammen. Kleinere, in der Zwischenzeit gefunden Mängel, konnten jedoch eigenständig behoben werden. „Eine Begehung mit unseren Sicherheitsbeauftragten steht in Kürze an“, sagte er.

Das 75-jährige Jubiläum samt Festschrift, zwei Wettbewerben sowie einem bayerischen Abend sei ein voller Erfolg gewesen, bedankte sich der Ortsbrandmeister bei sämtlichen Helfern. Die Aktiven absolvierten in 2012 insgesamt 54 Dienste und rückten zu fünf Einsätzen aus.
Florian Engelmann wurde zum Feuerwehrmann, Marvin Eberding zum Oberfeuerwehrmann und Fabian Gunßer zum Löschmeister befördert. Tobias Schäfer erhielt die Ehrung für 25 und Horst Heine für 40 aktive Dienstjahre. Friedrich Dettmeier, Reinhard Kastning und Heinrich Witte gehören der Wehr seit 50 Jahren an.
(Schaumburger Nachrichten)

BRANDSCHÜTZER SETZEN AUF KINDER- UND JUGENDFEUERWEHREN

Mittwoch, 28. November 2012 von stv.Ortsbrandmeister

Schon mit sechs Jahren rekrutieren

Um dem derzeit viel diskutierten Mitgliederschwund entgegenzuwirken, werden die künftigen Generationen von Brandschützern in den Lindhorster Feuerwehren so früh wie möglich rekrutiert. Vorreiter in der Samtgemeinde sind die Feuerwehren in Lüdersfeld, Lindhorst und Beckedorf, die bereits eine Kinderabteilung gegründet haben.

„Es ist schwierig, in Orten mit starken Sportvereinen, Kinder für die Feuerwehr zu
gewinnen“, sagte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Wilfried Schröder.
Die Technik biete aber interessante Anreize für die Mädchen und Jungen, die
schon mit sechs Jahren in die Kinderfeuerwehren eintreten können. Auch
Mitgliederwerbung in Schulen sei effektiv, meinte Schröder und erinnerte sich,
dass vor mehreren Jahren zehn Kinder auf einmal in die Jugendfeuerwehr
Beckedorf eingetreten waren und mittlerweile aktiv tätig sind.

Im Moment sind etwa 140 bis 150 Mitglieder in den sechs Feuerwehren der
Samtgemeinde aktiv, schätzte Schröder. Lediglich in Ottensen gebe es derzeit
nur 16 Aktive, was vier weniger als die gesetzlich geforderte Mindeststärke für
Feuerwehren mit Grundausstattung sind. Schließungen und Zwangsfusionen seien im Samtgemeindekommando aber kein Thema, versicherte der stellvertretende
Gemeindebrandmeister.
„Wir legen viel Wert auf die aktive Ausbildung“, erklärte Schröder. Den ständig
steigenden Anforderungen sei nur so zu begegnen. Regelmäßig organisiert die
Feuerwehrführung Alarmübungen, bei denen mehrere oder alle Feuerwehren der
Samtgemeinde beteiligt sind. Dadurch lernen die Brandschützer auch die
Ausrüstung der anderen Wehren kennen und üben das gemeinsame Abarbeiten von Einsatzlagen. Die Erhöhung der Altersgrenze von 62 auf 63 und mit Genehmigung darüber hinaus hält Schröder für wenig sinnvoll, weil er aus Erfahrung weiß, dass die meisten Feuerwehrleute überhaupt nicht bis zu diesem  Alter aktiv mitmachen. „Viele hören mit Ende 50 auf“, stellte er fest. In manchen Wehren fehle außerdem die Generation zwischen 35 und 45 Jahren, was sowohl private als auch berufliche Gründe habe.
Schaumburger Nachrichten vom 28.11.2012

Seit 75 Jahren im Dienste für die Mitbürger

Dienstag, 16. Oktober 2012 von stv.Ortsbrandmeister

Die Feuerwehr Lüdersfeld ist schon gleich nach der Gründung 1937 im Einsatz / Seit 1994 auch Frauen in der Wehr

LÜ­DERS­FELD (b­t). Als am 14. Juni 1937 am frühen Abend beim Land­wirt He­ger­horst 17 das Wohn- und Stall­ge­bäude in Flam­men steht, hat die frisch ge­grün­dete Feu­er­wehr Lü­ders­feld ih­ren ers­ten großen Ein­satz. In etwa zwan­zig Mi­nu­ten sind die Män­ner um Brand­meis­ter Hein­rich Ger­land vor Ort. Mit Un­ter­stüt­zung der Ka­me­ra­den aus Lind­horst lö­schen sie das Feu­er.

Nur gut drei Mo­nate zu­vor, am 1. März 1937, war die Feu­er­wehr Lü­ders­feld aus der Taufe ge­ho­ben wor­den. Im­mer­hin: Be­reits nach Grün­dung ver­füg­ten die Män­ner ü­ber ein Zu­hau­se, ” ein Sprit­zen­haus”, wie es in der Chro­nik heißt, die an­läss­lich des 75-jäh­ri­gen Be­ste­hens der Wehr her­aus­ge­ge­ben wur­de. Das “Sprit­zen­haus” war ein klei­ner Schup­pen in der heu­ti­gen Straße An der Mühle. Dort war eine fahr­bare Hand­druck­spritze un­ter­ge­bracht. Die Aus­bil­dung da­mals er­folgte an der Hand­druck­sprit­ze, an der sich bis zu acht Feu­er­wehr­män­ner in zwei Rei­hen pum­pend ge­genü­ber­stan­den. Zum Ein­satzort wurde die Spritze ent­we­der von Pfer­den ge­zo­gen oder die Män­ner muss­ten selbst Hand an­le­gen. Seit ei­nem Drei­vier­tel­jahr­hun­dert sind die Män­ner der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Lü­ders­feld für ihre Mit­bür­ger da und vor Ort, wenn Not am Mann ist.

Nach Kriegs­ende ging 1950 ein Wunsch der Feu­er­wehr in Er­fül­lung, als der da­ma­lige Bür­ger­meis­ter Sie­bör­ger das von der Ge­meinde neu er­baute Feu­er­wehr­haus ü­ber­gab. Gut ein Jahr da­nach er­hielt die Wehr ein Opel Blitz – Feu­er­wehr­auto mit Auf­bau und Vor­bau­pum­pe. 18 Jahre später wurde ein Lösch­fahr­zeug LF 8 be­schafft. Bald reich­ten die Räum­lich­kei­ten des Feu­er­wehr­gerätehau­ses nicht mehr aus. 1980 pack­ten die Män­ner an und bau­ten an. Dank ei­nes Zu­schus­ses aus der Ge­mein­de­kasse und durch 1.500 eh­ren­amt­lich er­brachte Ar­beits­stun­den ak­ti­ver und pas­si­ver Mit­glie­der wurde im Mai1981 Ein­wei­hung ge­fei­ert. In dem Ge­bäude fand ab 1994 ein LF 8schwer Platz, das die Orts­wehr Lind­horst ab­trat. Das alte Auto der Lü­ders­fel­der fand als Bier­lösch­fahr­zeug wei­tere Ver­wen­dung. Für den Zeit­punkt Ende Juni 2001 ver­merkt die Chro­nik: Da­mals “er­hiel­ten wir un­ser neues Lösch­fahr­zeug LF8/6 (…) Die­ses war ein Quan­ten­sprung, so dass wir in der rest­li­chen Zeit viel zu tun hat­ten, um die­ses fach­ge­recht zu be­die­nen”.

Nun war­tet die Wehr um Orts­brand­meis­ter Tho­mas Schwabe auf ein neues Zu­hau­se, da der vor mehr als sech­zig Jah­ren er­rich­tete Bau den An­for­de­run­gen nicht mehr genügt. Sei­tens der Samt­ge­meinde wurde 2010 der Neu­bau ei­nes Feu­er­wehr­gerätehau­ses be­schlos­sen und es wur­den erste Maß­nah­men ein­ge­lei­tet.

Als Platz für das neue Ge­bäude war ein Areal ne­ben den Lü­ders­fel­der Sport­an­la­gen vor­ge­se­hen. Orts­bür­ger­meis­ter Wil­fried Schrö­der ver­blüffte kürz­lich beim Ju­biläums-Kom­mers der Wehr seine Zuhö­rer al­ler­dings da­mit, dass er zum Bes­ten gab: “”­Was die Frage des Stand­orts des Ge­bäu­des an­geht: Wir ar­bei­ten daran noch”.

Schaumburger Wochenblatt vom 13.10.2012 | Ausgabe-Nr. 41B

Wetteifern wie vor Urzeiten

Dienstag, 26. Juni 2012 von stv.Ortsbrandmeister

Wie in „alten Zeiten“ haben sich elf Feuerwehren aus Schaumburg und darüber hinaus im Eimerabspritzen gemessen. Anlass für diesen Wettbewerb nach alten Bestimmungen boten die sogenannten Eimerfestspiele auf dem Lüdersfelder Sportplatz, zu denen die Ortsfeuerwehr anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens eingeladen hatte
Lindhorst (kil)
. Diese Art der Wettbewerbe hat es Ortsbrandmeister Thomas Schwabe zufolge bereits zu „Urzeiten“ gegeben. Heute sei diese Form der Löschübung auf Zeit noch immer eine „sehr beliebte“ Disziplin.

Ziel der Eimerfestspiele ist es, möglichst schnell Schläuche, Verteiler und Co. in Position zu bringen, um dann innerhalb weniger Sekunden den Kanister (Eimer) mit dem Wasserstrahl zum Fall zu bringen.

Am besten stellte sich dabei die Feuerwehr Rannenberg mit 54 Sekunden an. Ein neuer Rekord, jedenfalls kann sich Schwabe bisher an kein besseres Ergebnis erinnern. Es folgten die Feuerwehr Hohenrode 1 auf Platz zwei und die Löschfreunde aus Soldorf auf Rang drei.

Die weiteren Platzierungen von vier bis elf: Schmarrie, Lyhren, Heuerßen, Groß Hegesdorf, Vornhagen 1, Hohenrode 2, Hülshagen und Vornhagen 2.

Der nächste Höhepunkt im Zuge der 75-Jahr-Feierlichkeiten ist ein „Bayerischer Abend“ mit dem Nettelreder Musikzug am 29. September.
Schaumburger Nachrichten vom 25.06.2012

 

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