Freiwillige Feuerwehr Lüdersfeld

Feuerwehrbedarfsplan – Zusammenlegung ist beschlossene Sache

Freitag, 07. August 2015 von stv.Ortsbrandmeister

Da­nach wer­den die Orts­weh­ren Lü­ders­feld und Vorn­ha­gen un­ter bei­der Na­mens­nen­nung spätes­tens bis zur Fer­tig­stel­lung ei­nes neu zu bau­en­den Gerätehau­ses zu­sam­men­ge­führt. Die­ses wird vor­aus­sicht­lich auf ei­nem Grund­stück an der Grenze zwi­schen Lü­ders­feld und Vorn­ha­gen an der Kreiss­traße 29 Rich­tung Vorn­ha­gen ent­ste­hen. Als Stand­ort für die Fu­sion der Weh­ren Ot­ten­sen und Lind­horst ist das Lind­hors­ter Gerätehaus vor­ge­se­hen. Ein fes­ter Ter­min für die Ver­schmel­zung ist hier nicht vor­ge­ge­ben. Der Rat be­auf­tragte die Ver­wal­tung, in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Vor­sit­zen­den des Feu­er­schutzaus­schus­ses, Be­tei­lig­ten der be­trof­fe­nen Weh­ren so­wie dem Ge­mein­de­brand­meis­ter ein Kon­zept für die Aus­ge­stal­tung der Zu­sam­men­führung aus­zu­ar­bei­ten. Ört­lich ge­prägte Struk­tu­ren und so­ziale Ge­sichts­punkte sol­len da­bei als Grund­lage die­nen. Der Rat will das Kon­zept letzt­lich ab­seg­nen. Mit sei­nem Be­schluss gab der Rat der Samt­ge­meinde seine Zu­stim­mung zu dem von der Ver­wal­tung vor­ge­leg­ten Feu­er­wehr­be­darfs­plan. Der Rat selbst hatte 2014 die Er­stel­lung des Plans in Auf­trag ge­ge­ben. Das mehr als 80­sei­tige Pa­pier fer­tigte ein ex­ter­ner Gut­ach­ter an. Die Feu­er­wehr der Samt­ge­meinde wird darin grundsätz­lich als leis­tungs­fähig be­zeich­net. Al­ler­dings lis­tet die Un­ter­su­chung ei­nige Män­gel auf. Der Gut­ach­ter kommt zu dem Er­geb­nis, dass die bau­li­che Funk­tion des Feu­er­wehr­hau­ses Lü­ders­feld nicht aus­reicht. Hier fehlt eine funk­ti­ons­fähige Ab­gas­ab­saug­an­lage und die Ab­stände sind nicht aus­rei­chend. Zu­dem be­finde sich die Ein­satz­klei­dung in der Fahr­zeug­halle und der Um­klei­de­be­reich sei nicht aus­rei­chend groß. Ähn­li­ches gilt für das Vorn­hä­ger Haus. Die bau­li­che Funk­tion ist hier “­mit Ein­schrän­kun­gen ge­ge­ben” und zeigt nach An­sicht des Gut­ach­ters Hand­lungs­be­darf. Das Haus sei für die Ge­biets­ab­de­ckung nicht er­for­der­lich. Der Gut­ach­ter emp­fiehlt des­halb, die Weh­ren Lü­ders­feld und Vorn­ha­gen an dem neuen Stand­ort an der K 29 zu­sam­men­zu­führen und dort ein neues Ge­bäude zu er­rich­ten. In Ot­ten­sen sind die Ab­stände durch Bau­größe nicht aus­rei­chend. Es gibt keine Ab­saug­an­lage und die Ein­satz­klei­dung be­fin­det sich in der Fahr­zeug­hal­le. Das Ur­teil des Ex­per­ten: “­Bau­li­che Funk­tion nicht aus­rei­chen­d”. Es be­stehe “­nen­nens­wer­ter bau­li­cher Hand­lungs­be­dar­f”. Das Ge­bäude sei für die Ge­biets­ab­de­ckung nicht er­for­der­lich. Der Be­darfs­plan schlägt vor, Ot­ten­sen mit Lind­horst zu­sam­men­zu­le­gen. Alle Frak­tio­nen im Rat der Samt­ge­meinde stimm­ten dem Plan mit sei­nen Schluss­fol­ge­run­gen ein­hel­lig zu. “Dass die Orts­feu­er­weh­ren da­von nicht be­geis­tert sind, ist ver­ständ­lich”, räumte SPD – Spre­cher Heinz – Die­ter Lau­en­stein ein. Aber der Plan lasse deut­lich wer­den, dass die vor­ge­schla­ge­nen Maß­nah­men für die Zu­kunft un­ab­ding­bar sei­en. Für den CDU – Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Burk­hard Pie­per ist wich­tig, dass das Vor­ge­hen bei der Zu­sam­men­führung von den Weh­ren be­stimmt und nicht vom Rat dik­tiert wird. “­Die Ge­sell­schaft ver­än­dert sich, da müs­sen An­pas­sun­gen vor­ge­nom­men wer­den”, gab Matt­hias Hinse (Bünd­nis 90/ Die Grü­nen) zu Pro­to­koll. Der Be­richt lasse er­ken­nen, dass die Leis­tungs­fähig­keit der Weh­ren in der Samt­ge­meinde ge­ge­ben sei. Hans – Otto Blume (SPD) ließ sich für sei­nen Dis­kus­si­ons­bei­trag für kurze Zeit vom Amt des Rats­vor­sit­zen­den ent­bin­den. Für Ot­ten­sen sei die An­ge­le­gen­heit nicht so glück­lich ge­lau­fen, meinte Blu­me. Für ihn sei von ho­her Be­deu­tung: “Es darf kein Ka­me­rad ver­lo­ren ge­hen”. Des­halb sei es not­wen­dig, Ge­spräche auf Au­gen­höhe zu führen und die be­trof­fe­nen Ka­me­ra­den mit ein­zu­bin­den. Es dürfe auch nicht ge­sche­hen, dass durch die Zu­sam­men­le­gung so­ziale Struk­tu­ren und von der Orts­wehr ü­ber­nom­mene nach­bar­schaft­li­che Auf­ga­ben ver­lo­ren gin­gen, un­ter­strich der SPD – Rats­herr. Hier gelte es, Lö­sun­gen zu fin­den. “Das er­warte ich von den Ge­sprächen”, hob er her­vor.
Text: Schaumburger Wochenblatt vom 05.08.2015

Jahreshauptversammlung 2013 der Aktiven

Montag, 06. Januar 2014 von stv.Ortsbrandmeister

Thomas Schwabe und Benjamin Heine eindrucksvoll wiedergewählt / Zwölf Einsätze vergangenes Jahr

Wilhelm Steege gehört der Feuerwehr seit 70 Jahren an

LÜ­DERS­FELD (b­t). Das gibt es wahr­lich nicht alle Ta­ge. Sieb­zig Jahre ist es her, dass Wil­helm Steege Mit­glied der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr wur­de. Im Rah­men der Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Orts­wehr Lü­ders­feld ehrte der stell­ver­tre­tende Lei­ter des Kreis­feu­er­wehr­ver­ban­des, Uwe Blu­me, das lang­jäh­rige Mit­glied und ü­ber­reichte Ur­kunde und Aus­zeich­nung. Die ü­b­ri­gen Mit­glie­der, die im Saal des Re­stau­rants “­Zum di­cken Hein­rich” zu­sam­men­ge­kom­men wa­ren, er­ho­ben sich da­bei zur Wür­di­gung des Vor­gangs von den Plät­zen.

Ur­kun­den und Aus­zeich­nun­gen gab es eben­falls für Wil­fried Hoh­mei­er, Fried­helm Brunk­horst und Klaus Eber­hardt, die der Feu­er­wehr vor vier Jahr­zehn­ten bei­tra­ten. Olaf Ze­per­nik wur­den Bier­sei­del und Ur­kunde als Dank für seine lang­jäh­rige Treue als för­dern­des Mit­glied ü­ber­reicht. Die 21 an­we­sen­den Stimmberechtigten ak­ti­ven Mit­glie­der der Orts­wehr schlu­gen ein­drucks­voll Orts­brand­meis­ter Tho­mas Schwabe und sei­nen Stell­ver­tre­ter Ben­ja­min Heine für je­weils eine wei­tere Amts­pe­ri­ode vor. Beide er­hiel­ten in ge­trenn­ten Wahl­gän­gen in ge­hei­mer Ab­stim­mung alle Stim­men ih­rer Ka­me­ra­den. Horst Heine wurde als Kas­sie­rer wie­der­ge­wählt, ebenso Oli­ver Gor­ray als Si­cher­heits­be­auf­trag­ter und Uwe Schild­meier als Atem­schutz­geräte­wart. Flo­rian En­gel­mann ü­ber­nahm das Amt des Zeug­warts. Fa­bian Gunßer wurde er­neut zum Ju­gend­feu­er­wehr­wart be­stellt, Flo­rian En­gel­mann zu sei­nem Stell­ver­tre­ter. Marko Eber­ding trat als Nach­fol­ger von Sieg­fried Hirsch­hau­sen das Amt ei­nes Grup­pen­füh­rers an, To­bias Schä­fer das ei­nes stell­ver­tre­ten­den Grup­pen­füh­rers. Sechs Mit­glie­der der Wehr be­such­ten Lehr­gänge auf Land­krei­sebe­ne, vier nah­men an Lehr­gän­gen auf Lan­des­ebene teil. Neun­mal rückte die Orts­wehr Lü­ders­feld im letz­ten Jahr zu Brand­einsät­zen aus, drei­mal wurde sie zu tech­ni­schen Hil­fe­leis­tun­gen an­ge­for­dert. Die Orts­wehr ver­fügt ge­gen­wär­tig ü­ber 31 Ak­tive in ih­ren Rei­hen. Der Ju­gend­feu­er­wehr gehören 14 Jun­gen und ein Mäd­chen, der Kin­der­feu­er­wehr elf Mäd­chen und sie­ben Jun­gen an. Ben­ja­min Heine wurde be­reits vor ei­ni­gen Mo­na­ten zum Ober­brand­meis­ter be­för­dert. Im Rah­men der Ver­samm­lung wurde für Marko Eber­ding und Fa­bian Gunßer die Be­för­de­rung zum Ober­löschmeis­ter aus­ge­spro­chen. Mar­vin Eber­ding und Na­bil Kämpfe wur­den zu Haupt­feu­er­wehr­män­nern, Jens Mül­ler und Chri­stoph Partsch zu Ober­feu­er­wehr­män­nern be­ru­fen. Nach dem Ab­sol­vie­ren der ent­spre­chen­den Aus­bil­dungs­gänge trägt Nun­zia Pie­pe­reit jetzt den Ti­tel Feu­er­wehr­frau und Dirk He­s­ter­berg so­wie Si­mon Topp wur­den zu Feu­er­wehr­män­nern er­nannt.

Schaumburger Wochenblatt vom 04.01.2014

Link Schaumburger Wochenblatt

http://www.schaumburger-wochenblatt.de/content/artikel.php?a=253939

 

 

„In zwei Jahren ist nichts geschehen“

Donnerstag, 20. Dezember 2012 von stv.Ortsbrandmeister

„Das Feuerwehrhaus entspricht in keiner Weise mehr den aktuellen Vorschriften“, zitierte Thomas Schwabe, Ortsbrandmeister der Lüdersfelder Brandschützer, sich selbst aus seinem Bericht zur Jahresversammlung 2010. In den vergangenen zwei Jahren sei nichts geschehen, erklärte Schwabe bei der Versammlung am Freitag.

Lüdersfeld (svb). „Der vor über zwei Jahren monierte Zustand des Turmes hat sich weiter verschlimmert. Die Vorschriften der Dieselmotorenemissionen sind seit diesem Sommer weiter verschärft worden“, fasste Schwabe die fehlende Abgasabsauganlage sowie weitere Sicherheitsmängel im Feuerwehrhaus zusammen. Kleinere, in der Zwischenzeit gefunden Mängel, konnten jedoch eigenständig behoben werden. „Eine Begehung mit unseren Sicherheitsbeauftragten steht in Kürze an“, sagte er.

Das 75-jährige Jubiläum samt Festschrift, zwei Wettbewerben sowie einem bayerischen Abend sei ein voller Erfolg gewesen, bedankte sich der Ortsbrandmeister bei sämtlichen Helfern. Die Aktiven absolvierten in 2012 insgesamt 54 Dienste und rückten zu fünf Einsätzen aus.
Florian Engelmann wurde zum Feuerwehrmann, Marvin Eberding zum Oberfeuerwehrmann und Fabian Gunßer zum Löschmeister befördert. Tobias Schäfer erhielt die Ehrung für 25 und Horst Heine für 40 aktive Dienstjahre. Friedrich Dettmeier, Reinhard Kastning und Heinrich Witte gehören der Wehr seit 50 Jahren an.
(Schaumburger Nachrichten)

BRANDSCHÜTZER SETZEN AUF KINDER- UND JUGENDFEUERWEHREN

Mittwoch, 28. November 2012 von stv.Ortsbrandmeister

Schon mit sechs Jahren rekrutieren

Um dem derzeit viel diskutierten Mitgliederschwund entgegenzuwirken, werden die künftigen Generationen von Brandschützern in den Lindhorster Feuerwehren so früh wie möglich rekrutiert. Vorreiter in der Samtgemeinde sind die Feuerwehren in Lüdersfeld, Lindhorst und Beckedorf, die bereits eine Kinderabteilung gegründet haben.

„Es ist schwierig, in Orten mit starken Sportvereinen, Kinder für die Feuerwehr zu
gewinnen“, sagte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Wilfried Schröder.
Die Technik biete aber interessante Anreize für die Mädchen und Jungen, die
schon mit sechs Jahren in die Kinderfeuerwehren eintreten können. Auch
Mitgliederwerbung in Schulen sei effektiv, meinte Schröder und erinnerte sich,
dass vor mehreren Jahren zehn Kinder auf einmal in die Jugendfeuerwehr
Beckedorf eingetreten waren und mittlerweile aktiv tätig sind.

Im Moment sind etwa 140 bis 150 Mitglieder in den sechs Feuerwehren der
Samtgemeinde aktiv, schätzte Schröder. Lediglich in Ottensen gebe es derzeit
nur 16 Aktive, was vier weniger als die gesetzlich geforderte Mindeststärke für
Feuerwehren mit Grundausstattung sind. Schließungen und Zwangsfusionen seien im Samtgemeindekommando aber kein Thema, versicherte der stellvertretende
Gemeindebrandmeister.
„Wir legen viel Wert auf die aktive Ausbildung“, erklärte Schröder. Den ständig
steigenden Anforderungen sei nur so zu begegnen. Regelmäßig organisiert die
Feuerwehrführung Alarmübungen, bei denen mehrere oder alle Feuerwehren der
Samtgemeinde beteiligt sind. Dadurch lernen die Brandschützer auch die
Ausrüstung der anderen Wehren kennen und üben das gemeinsame Abarbeiten von Einsatzlagen. Die Erhöhung der Altersgrenze von 62 auf 63 und mit Genehmigung darüber hinaus hält Schröder für wenig sinnvoll, weil er aus Erfahrung weiß, dass die meisten Feuerwehrleute überhaupt nicht bis zu diesem  Alter aktiv mitmachen. „Viele hören mit Ende 50 auf“, stellte er fest. In manchen Wehren fehle außerdem die Generation zwischen 35 und 45 Jahren, was sowohl private als auch berufliche Gründe habe.
Schaumburger Nachrichten vom 28.11.2012

Wetteifern wie vor Urzeiten

Dienstag, 26. Juni 2012 von stv.Ortsbrandmeister

Wie in „alten Zeiten“ haben sich elf Feuerwehren aus Schaumburg und darüber hinaus im Eimerabspritzen gemessen. Anlass für diesen Wettbewerb nach alten Bestimmungen boten die sogenannten Eimerfestspiele auf dem Lüdersfelder Sportplatz, zu denen die Ortsfeuerwehr anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens eingeladen hatte
Lindhorst (kil)
. Diese Art der Wettbewerbe hat es Ortsbrandmeister Thomas Schwabe zufolge bereits zu „Urzeiten“ gegeben. Heute sei diese Form der Löschübung auf Zeit noch immer eine „sehr beliebte“ Disziplin.

Ziel der Eimerfestspiele ist es, möglichst schnell Schläuche, Verteiler und Co. in Position zu bringen, um dann innerhalb weniger Sekunden den Kanister (Eimer) mit dem Wasserstrahl zum Fall zu bringen.

Am besten stellte sich dabei die Feuerwehr Rannenberg mit 54 Sekunden an. Ein neuer Rekord, jedenfalls kann sich Schwabe bisher an kein besseres Ergebnis erinnern. Es folgten die Feuerwehr Hohenrode 1 auf Platz zwei und die Löschfreunde aus Soldorf auf Rang drei.

Die weiteren Platzierungen von vier bis elf: Schmarrie, Lyhren, Heuerßen, Groß Hegesdorf, Vornhagen 1, Hohenrode 2, Hülshagen und Vornhagen 2.

Der nächste Höhepunkt im Zuge der 75-Jahr-Feierlichkeiten ist ein „Bayerischer Abend“ mit dem Nettelreder Musikzug am 29. September.
Schaumburger Nachrichten vom 25.06.2012

Kreisfeuerwehrbereitschaft übt in Bunkern und Schlucht

Dienstag, 26. Juni 2012 von stv.Ortsbrandmeister

Loccum (ade). „Hilfe, wann kommt denn endlich jemand?“ Die Schreie und Rufe der Jugendlichen, die sich als Verletzte zur Verfügung gestellt hatten, waren herzzerreißend. Doch Rettung für sie, die sie Verbrennungen erlitten hatten, nachdem in der Nähe eine Transportmaschine abgestürzt war, kam schnell – ebenso wie für die Opfer, die aus Bunkeranlagen und einer Schlucht geborgen werden mussten.

An eine ähnliche Übung kann Jens Thürnau, Pressesprecher der Kreisfeuerwehrbereitschaft, sich nicht erinnern. Immer dann, berichtet er, wenn in anderen Landkreisen Großeinsätze nötig seien, die mit eigenen Leuten nicht geschafft werden könnten, rückten die Kreisfeuerwehrbereitschaften aus. Zwei Abteilungen habe Schaumburg – Nord und Süd – auch daran, dass sie gemeinsam übten, kann er sich nicht erinnern.

Das Szenario, das sich den Feuerwehrleuten stellte, war der Absturz eines Flugzeuges, Trümmerteile, die in weitem Umfeld verstreut lagen, und Verletzte an vielen Orten: zehn Opfer allein in dem Haus, das auf dem Übungsplatz in der „Loccumer Heide“ steht, 13 Opfer, die zischen alten Bunkerteilen und in unwegsamem Gelände lagen, und weitere 13, die aus einer tiefen Schlucht geborgen werden mussten. Abgesehen von dem schwierigen Gelände hatten die Feuerwehrleute auch mit den Tücken der Technik zu kämpfen. Sollte die Einsatzleitung, die ihr Quartier im Loccumer Feuerwehrgerätehaus aufgeschlagen hatte, eigentlich mit den Feuerwehrleuten vor Ort per Handy in Kontakt stehen, machte ihnen der schlechte Empfang auf dem Übungsplatz einen Strich durch die Rechnung. So hätten sie eben wieder auf ihre Sprechfunkgeräte zurückgegriffen, erzählt Dirk Hahne, stellvertretender Leiter des Brandabschnitts Süd und Leiter der taktischen Übung. Schwierig sei es auch gewesen, dass alle 100 Fahrzeuge, die zu dem Einsatz kamen, nur über eine Zufahrt auf das Gelände konnten – ein Nadelöhr. „Im Ernstfall hätten wir uns eine zweite Zufahrt frei geschlagen“, sagt er – für diese Übung verzichteten sie darauf und nahmen Verzögerungen in Kauf. Ansonsten sei die Übung gut gelaufen, selbst das Verlegen der Schläuche bis zu einem vier Kilometer entfernten Bachlauf, der auch noch gestaut werden musste.

Was gut und schlecht war, darüber haben die Feuerwehrleute und alle anderen Beteiligten nach der Übung beim Essen aus der Feldküche an der Loccumer Sporthalle gesprochen.
Schaumburger Nachrichten vom 16.06.2012

Jahreshauptversammlung 2011

Samstag, 10. Dezember 2011 von stv.Ortsbrandmeister

Eine tragende Säule im kulturellen Bereich

Einen insgesamt positiven Jahresrückblick hat Thomas Schwabe, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Lüdersfeld, auf der diesjährigen Jahresversammlung abgegeben.
 

Ortsbrandmeister Thomas Schwabe (Mitte) beförderte Michael Piepereit (links) und Nabil Kämpfe zum Oberfeuerwehrmann.

Lüdersfeld (hga). Drei Ämter im Ortskommando mussten per Neuwahl neu besetzt werden. Gerätewart Ditmar Heine, Schriftführer Günter Kasulke und Zeugwart Olaf Lehmkuhl hatten im Vorfeld auf Grund gestiegenen Zeitmangels um Entlassung aus ihren Ämtern gebeten.

Als Nachfolger wurden Michael Piepereit (Schriftführer), Marko Eberding (Gerätewart) und Nabil Kämpfe (Zeugwart) von der Versammlung gewählt. Jens Müller und Christoph Partsch werden Eberding als Stellvertreter unterstützen.

Für die 32 aktiven Mitglieder der Ortsfeuerwehr konstatierte Schwabe fünf Brandeinsätze sowie zwei technische Hilfeleistungen. 52 Dienste leistete die Ortsfeuerwehr ab. Acht Übungen auf Gemeinde- und Samtgemeindeebene wurden absolviert, sechs kleinere Übungen im normalen Übungsbetrieb kamen hinzu.

An zwei Wettbewerben nahmen die Kameraden effektiv teil: die Wettbewerbe fanden an einem Tag statt. Acht Kameraden leisteten Lehrgänge auf Landkreisebene ab, vier Kameraden nahmen an Lehrgängen auf Landesebene teil.

Auch am kulturellen Leben im Ort nahm die freiwillige Feuerwehr teil. So begleiteten die Kameraden Umzüge, halfen beim Blutspenden dem DRK. Dazu gehörten die Brandwache beim Osterfeuer oder das Setzen eines Pfingstbaumes. „Die Feuerwehr ist neben dem Brandschutz unter anderem eine tragende Säule im kulturellen Bereich einer Kommune“, erklärte Schwabe.

Am Ende der Versammlung beförderte Schwabe Jens Müller, Christoph Partsch und Enrico Vetter zum Feuerwehrmann. Michael Piepereit und Nabil Kämpfe wurden vom Ortsbrandmeister zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Am Ende warf das 75-jährige Jubiläum im kommenden Jahr erste Schatten voraus. Am 29. September 2012 soll mit Oktoberfest und Kommers gefeiert werden.
(Schaumburger Nachrichten vom 12.12.2011)

Link des Schaumburger Wochenblettes vom 21.12.2011

„Eine Investition für die Zukunft“

Sonntag, 28. August 2011 von stv.Ortsbrandmeister

Die Lüdersfelder Feuerwehr hat eine neue Tragkraftspritze (TS) in Dienst gestellt, die auf dem neuesten Stand der Technik ist. Seit 1971 leistete die alte Pumpe „treu ihren Dienst“, sagte Ortsbrandmeister Thomas Schwabe.

In den vergangenen sechs Jahren hatten sich aber verstärkt „Verschleißerscheinungen“ eingestellt. Die Pumpe, die noch mit einer Kurbel gestartet wurde, sei zum Schluss kaum noch angesprungen. Bei einem Großbrand in Beckedorf seien laut Schwabe zwei Stunden nötig gewesen, um die Spritze in Gang zu bringen. Auch Ersatzteile mussten laufend beschafft werden.

Dass die neue Tragkraftspritze „TS 10/1000“ von der Firma Rosenbauer zuverlässig ist, können die Lüdersfelder Brandschützer bestätigen, weil die neue TS schon seit dem vergangenen Dezember im Einsatz ist. Sie verfügt über einen Elektrostarter und kann pro Minute 1000 Liter Wasser bei einem Ausgangsdruck von zehn Bar fördern.
Außerdem kann das rund 15.000 Euro teure Gerät auf „Lenzbetrieb“ umgeschaltet werden, der bei Hochwassereinsätzen über einen längeren Zeitraum effektiver und pumpenschonender ist. Die neue Spritze wiegt darüber hinaus mit 167 Kilogramm rund 40 Kilogramm weniger als die alte.

Burkhard Pieper, Ratsvorsitzender und stellvertretender ehrenamtlicher Samtgemeindebürgermeister, überreichte die TS während einer Feierstunde am Gerätehaus offiziell an die Ortsfeuerwehr. Schwabe bedankte sich für die Ersatzbeschaffung und nannte sie eine „Investition für die Zukunft“.

Über Neu- beziehungsweise Ersatzbeschaffungen von Fahrzeugen, Tragkraftspritzen und ähnlichen Geräten freue sich Gemeindebrandmeister Manfred Kleine immer besonders, sagte er. Schwabe überreichte dem altersbedingt im November aus dem Amt scheidenden Kleine als Dank für seine „Einsatzbereitschaft“ einen Tonkrug mit dem Wappen der Feuerwehr Lüdersfeld.
(Schaumburger Nachrichten vom 27.08.2011)

 

Feuerwehr Lüdersfeld verteidigt Titel

Freitag, 29. Juli 2011 von stv.Ortsbrandmeister

Die Feuerwehr Lüdersfeld hat mit ihrer zweiten Mannschaft erfolgreich den Titel des „Teams Elfmeterkönig“ verteidigt. Bereits zum dritten Mal organisierte der Turn- und Sportverein Lüdersfeld anlässlich der örtlichen Sportwoche das „Elfmeterschießen für jedermann“
Die Regeln besagen, dass die fünf Mann starken Gruppen durch mindestens zwei Frauen unterstützt werden müssen. Dieses Jahr hatten sich insgesamt neun Mannschaften angemeldet – und so versammelten sich am Freitagabend 45 Elfmeterschützen um den Strafraum herum, um die Schüsse ihrer Mitstreiter hautnah mitzuerleben.
Die Beteiligung an dieser Spaßaktion werde „von Jahr zu Jahr größer“, freute sich Günther Schiller, TuS-Vorsitzender und Organisator des Torschießens. Erzielte Treffer wurden von den Zuschauern euphorisch bejubelt, und auch bei verschossenen Bällen fehlte es nicht an lautstarker Unterstützung. Ungeeignetes Schuhwerk wurde von den Schützen kurzerhand ausgezogen und so der eine oder andere Elfer treffsicher in Socken verwandelt.
Die erfolgreichen Titelverteidiger Thomas Schwabe, Ann Christin Hirschhausen, Anke Heine, Marko Eberding und Bürgermeister Wilfried Schröder nahmen den Siegerpokal in Empfang. Platz zwei erkämpfte sich „Das B-Team“ – und auf Rang drei landete der „Familienclan Obernhagen 1 und 1A“.
(SN vom 29.07.2011)

 

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