Freiwillige Feuerwehr Lüdersfeld

Feuerwehrbedarfsplan – Zusammenlegung ist beschlossene Sache

Freitag, 07. August 2015 von stv.Ortsbrandmeister

Da­nach wer­den die Orts­weh­ren Lü­ders­feld und Vorn­ha­gen un­ter bei­der Na­mens­nen­nung spätes­tens bis zur Fer­tig­stel­lung ei­nes neu zu bau­en­den Gerätehau­ses zu­sam­men­ge­führt. Die­ses wird vor­aus­sicht­lich auf ei­nem Grund­stück an der Grenze zwi­schen Lü­ders­feld und Vorn­ha­gen an der Kreiss­traße 29 Rich­tung Vorn­ha­gen ent­ste­hen. Als Stand­ort für die Fu­sion der Weh­ren Ot­ten­sen und Lind­horst ist das Lind­hors­ter Gerätehaus vor­ge­se­hen. Ein fes­ter Ter­min für die Ver­schmel­zung ist hier nicht vor­ge­ge­ben. Der Rat be­auf­tragte die Ver­wal­tung, in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Vor­sit­zen­den des Feu­er­schutzaus­schus­ses, Be­tei­lig­ten der be­trof­fe­nen Weh­ren so­wie dem Ge­mein­de­brand­meis­ter ein Kon­zept für die Aus­ge­stal­tung der Zu­sam­men­führung aus­zu­ar­bei­ten. Ört­lich ge­prägte Struk­tu­ren und so­ziale Ge­sichts­punkte sol­len da­bei als Grund­lage die­nen. Der Rat will das Kon­zept letzt­lich ab­seg­nen. Mit sei­nem Be­schluss gab der Rat der Samt­ge­meinde seine Zu­stim­mung zu dem von der Ver­wal­tung vor­ge­leg­ten Feu­er­wehr­be­darfs­plan. Der Rat selbst hatte 2014 die Er­stel­lung des Plans in Auf­trag ge­ge­ben. Das mehr als 80­sei­tige Pa­pier fer­tigte ein ex­ter­ner Gut­ach­ter an. Die Feu­er­wehr der Samt­ge­meinde wird darin grundsätz­lich als leis­tungs­fähig be­zeich­net. Al­ler­dings lis­tet die Un­ter­su­chung ei­nige Män­gel auf. Der Gut­ach­ter kommt zu dem Er­geb­nis, dass die bau­li­che Funk­tion des Feu­er­wehr­hau­ses Lü­ders­feld nicht aus­reicht. Hier fehlt eine funk­ti­ons­fähige Ab­gas­ab­saug­an­lage und die Ab­stände sind nicht aus­rei­chend. Zu­dem be­finde sich die Ein­satz­klei­dung in der Fahr­zeug­halle und der Um­klei­de­be­reich sei nicht aus­rei­chend groß. Ähn­li­ches gilt für das Vorn­hä­ger Haus. Die bau­li­che Funk­tion ist hier “­mit Ein­schrän­kun­gen ge­ge­ben” und zeigt nach An­sicht des Gut­ach­ters Hand­lungs­be­darf. Das Haus sei für die Ge­biets­ab­de­ckung nicht er­for­der­lich. Der Gut­ach­ter emp­fiehlt des­halb, die Weh­ren Lü­ders­feld und Vorn­ha­gen an dem neuen Stand­ort an der K 29 zu­sam­men­zu­führen und dort ein neues Ge­bäude zu er­rich­ten. In Ot­ten­sen sind die Ab­stände durch Bau­größe nicht aus­rei­chend. Es gibt keine Ab­saug­an­lage und die Ein­satz­klei­dung be­fin­det sich in der Fahr­zeug­hal­le. Das Ur­teil des Ex­per­ten: “­Bau­li­che Funk­tion nicht aus­rei­chen­d”. Es be­stehe “­nen­nens­wer­ter bau­li­cher Hand­lungs­be­dar­f”. Das Ge­bäude sei für die Ge­biets­ab­de­ckung nicht er­for­der­lich. Der Be­darfs­plan schlägt vor, Ot­ten­sen mit Lind­horst zu­sam­men­zu­le­gen. Alle Frak­tio­nen im Rat der Samt­ge­meinde stimm­ten dem Plan mit sei­nen Schluss­fol­ge­run­gen ein­hel­lig zu. “Dass die Orts­feu­er­weh­ren da­von nicht be­geis­tert sind, ist ver­ständ­lich”, räumte SPD – Spre­cher Heinz – Die­ter Lau­en­stein ein. Aber der Plan lasse deut­lich wer­den, dass die vor­ge­schla­ge­nen Maß­nah­men für die Zu­kunft un­ab­ding­bar sei­en. Für den CDU – Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Burk­hard Pie­per ist wich­tig, dass das Vor­ge­hen bei der Zu­sam­men­führung von den Weh­ren be­stimmt und nicht vom Rat dik­tiert wird. “­Die Ge­sell­schaft ver­än­dert sich, da müs­sen An­pas­sun­gen vor­ge­nom­men wer­den”, gab Matt­hias Hinse (Bünd­nis 90/ Die Grü­nen) zu Pro­to­koll. Der Be­richt lasse er­ken­nen, dass die Leis­tungs­fähig­keit der Weh­ren in der Samt­ge­meinde ge­ge­ben sei. Hans – Otto Blume (SPD) ließ sich für sei­nen Dis­kus­si­ons­bei­trag für kurze Zeit vom Amt des Rats­vor­sit­zen­den ent­bin­den. Für Ot­ten­sen sei die An­ge­le­gen­heit nicht so glück­lich ge­lau­fen, meinte Blu­me. Für ihn sei von ho­her Be­deu­tung: “Es darf kein Ka­me­rad ver­lo­ren ge­hen”. Des­halb sei es not­wen­dig, Ge­spräche auf Au­gen­höhe zu führen und die be­trof­fe­nen Ka­me­ra­den mit ein­zu­bin­den. Es dürfe auch nicht ge­sche­hen, dass durch die Zu­sam­men­le­gung so­ziale Struk­tu­ren und von der Orts­wehr ü­ber­nom­mene nach­bar­schaft­li­che Auf­ga­ben ver­lo­ren gin­gen, un­ter­strich der SPD – Rats­herr. Hier gelte es, Lö­sun­gen zu fin­den. “Das er­warte ich von den Ge­sprächen”, hob er her­vor.
Text: Schaumburger Wochenblatt vom 05.08.2015

Der Hausbau nimmt bei den Ortswehren weiter Fahrt auf

Mittwoch, 21. September 2011 von stv.Ortsbrandmeister

Der an­ste­hende Neu­bau der Gerätehäu­ser für die Orts­weh­ren in Heu­erßen und Lü­ders­feld nimmt Fahrt auf. Nach­dem es im Vor­feld als Folge ei­ner Bür­ger­ver­samm­lung in Lü­ders­feld zu Un­klar­hei­ten ü­ber einen Neu­bau im Ort ge­kom­men war, die Un­klar­hei­ten in­zwi­schen aber aus­geräumt sind, wer­den beide Bau­vor­ha­ben jetzt vor­an­ge­trie­ben. Als nächs­ter Schritt sind Ver­hand­lun­gen ge­plant, mit de­nen si­cher­ge­stellt wer­den soll, dass der Samt­ge­meinde Lind­horst die ent­spre­chen­den Grund­stü­cke in Heu­erßen und Lü­ders­feld zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den. In Heu­erßen muss we­gen des Gelän­des nahe dem jet­zi­gen Gerätehaus mit der Kir­che als Ei­gentü­me­rin ge­spro­chen wer­den. Die Kir­che hat be­reits si­gna­li­siert, dass sie nichts ge­gen eine sol­che Nut­zung des Are­als ein­zu­wen­den hat. In Lü­ders­feld be­fin­det sich der aus­er­wählte Platz nahe dem Sport­gelände im Ei­gen­tum der Ge­mein­de. Dies gab Bür­ger­meis­ter Ger­hard Bu­sche im Rat der Samt­ge­meinde be­kannt.
(Schaumburger Wochenblatt vom 21.09.2011)

 

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